01-Nov-07 / Bankmagazin, Nov 2007
by Didier Pitton, Product Marketing Manager, Odyssey and Renee Grosser, General Manager, Germany-Austria, Odyssey
Einige Vermögensverwalter bieten verstärkt Marktrisiko-Checks fürs Portfolio an. Es stellt sich aber die Frage, ob der negative Beigeschmack diverser Risikomessungen, die unter anderem den maximal angesammelten Verlust des Depots angeben, nicht die Kunden abschrecken.
Wenn bei einem Kunden eine Investment-Strategie festgelegt werden soll,
müssen Bankberater auf Konzepte der Ertrags- und Risikomessung
zurückgreifen. Das Ziel dieses Investment Profiling ist es, die
Risikoneigung des Kunden festzustellen.
Das Resultat: Der Kunde wird als „agressiver“, „wachstumsorientierter“,
„konservativer“ oder „stabiler“ Anlagetyp eingestuft.
Das Problem: Kunden verstehen zwar, dass ein „agressives“
Portfolio risikoreicher als ein „konservatives“ Depot ist.
Dennoch bleiben diese Begriffe relativ. Nahezu unmöglich ist es
außerdem für Finanzlaien, das globale Portfoliorisiko, das
Risiko der verschiedenen Anlageklassen und das Risiko jedes einzelnen
Anlagepostens selbst zu errechnen und damit fundierte Entscheidungen
treffen zu können.
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